Chefarzt PD Dr. med. Holger Lauschke

PD Dr. Holger Lauschke

PD Dr. med Holger Lauschke

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie,
Malteser Krankenhaus St. Anna, Duisburg-Huckingen

Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift, Duisburg-Homberg


Anforderungen an junge Assistenzärzte in der Chirurgie

Was ich erwarte:

Ich habe klare Vorstellungen davon, was ich von jungen Assistenzärzten und Assistenzärztinnen erwarte. Ich achte bei Bewerbern z.B. auf eine kurze Studiendauer. Das Medizinstudium ist zwangsläufig sehr theoretisch ausgelegt, und gibt den Studenten und Studentinnen außerhalb des Praktischen Jahres wenig Einblick in die Praxis. Das im Studium regelrecht antrainierte „Multiple-Choice-Denken“ hat für den chirurgischen Alltag im Krankenhaus wenig Wert. Am Operationstisch zählt praktisches Geschick und bei der Visite und der Arbeit auf der Station zählt die Fähigkeit, Nähe zu den Patienten herstellen zu können. Darum sind die Noten zwar wichtig, aber für mich als Entscheidungsgrundlage zur Einstellung nicht primär.

Ich empfehle die Promotion studienbegleitend zu absolvieren. In der Regel beenden die Studenten die theoretische Ausbildung mit dem 26. oder 27. Lebensjahr. Der Einstieg in die berufliche Praxis ist mit vielen Veränderungen im Alltag verbunden. Morgens um 7 Uhr auf Station zu sein, acht bis zehn Bereitschaftsdienste im Monat und das gegebenenfalls verbunden mit privaten Entwicklungen machen eine Promotion während der Facharztausbildung oft unwahrscheinlich.

Dies alles macht sehr deutlich, dass die persönliche Belastbarkeit und der Umgang mit Stresssituationen in diesem Beruf eine wichtige Rolle spielen. Interessant macht unseren Beruf, dass kein Patient und kein Krankheitsverlauf gleich sind. Die Ansprüche der Patienten steigen stetig an.  Jeden Tag ist Flexibilität gefragt. Es gilt, sich auf unvorhersehbare fachliche Herausforderungen flexibel einzustellen und den Menschen, ob Patient oder Kollege, partnerschaftlich zu begegnen.

Ich schätzte darum den Enthusiasmus und den Arbeitseinsatz meiner Assistenten. Das bedeutet für mich, dass sie engagiert Operationen durchführen und auch selbst dafür sorgen, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehört nicht nur die Operation selbst, sondern auch die gute zielgerichtete Vorbereitung der OP mit den entsprechenden Voruntersuchungen. Hier zählt logisches Denken und guter analytischer Sachverstand.

Täglich gilt es, den Spagat zwischen der Tätigkeit im Operationssaal und der Tätigkeit auf Station zu vereinbaren. Die Visite als wichtige Orientierung am Morgen, danach mehrere Stunden im Operationssaal und zudem die Arbeit auf der Station: Jeden Tag aufs Neue ist es wichtig den Überblick zu behalten. Meine Assistenten müssen in der Lage sein, Prioritäten zu setzten und sehr strukturiert zu arbeiten. Viele Tätigkeiten sind in bestimmten Zeitfenstern zu erledigen und abzuarbeiten. Wer da nicht klare Prioritäten setzten kann, der wird Schwierigkeiten haben im Arbeitsalltag mit hohem Arbeitsaufkommen Stand zu halten.

Eine für mich wichtige Anforderung an meine Mitarbeiter ist auch die Kollegialität. Auch Ärzte können mal krank werden, in den verdienten Urlaub fahren oder unvorhergesehene private Situationen meistern müssen. Dabei brauchen wir ein Kollegium, das sich gegenseitig unterstützt, insbesondere wenn es um die Übernahme von Diensten geht. Einzelkämpfer, die da nur ihre eigenen Bedürfnisse kennen, kann ich nicht brauchen.

Was ich biete:

  • Strukturierte Weiterbildung
  • volle Weiterbildungsermächtigung für Basis-Chirurgie und
  • die volle Weiterbildungsermächtigung für Viszeralchirurgie.
    (Chefarzt PD. Dr. Holger Lauschke)
  • Weiterbildungsermächtigung für Allgemein-Chirurgie (2 Jahre)
    (Oberärztin Frau Dr. Irene Roth)
  • Mentorenprogramm zur Einarbeitung
  • Unfallchirurgie
  • Minimal-invasive Chirurgie (MIC)
  • Fast Track Chirurgie
  • Ambulante Chirurgie/Tagesklinik
  • regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen (auch interdisziplinär)
  • gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team fachkompetenter Kollegen

Kurz und gut, gefragt sind:

  • Kurze Studienzeit
  • Arbeitseinsatz
  • Enthusiasmus
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Kollegialität
  • möglichst studienbegleitende Promotion

Weitere Informationen finden Sie auf der Webiste www.malteser-stanna.de